Pfingsten 2015

Pfingsten 2015

Liebe Besucherin! Lieber Besucher!
Ich wünsche  Ihnen ein gesegnetes Osterfest, das Sie mit Friede, Freude und Lebensmut erfüllt!
Dieses Fest will und kann unser Leben verändern.
In der brutalsten Erniedrigung, die Jesus erduldet, siegt seine Liebe!
Das Kreuz, das Zeichen des Hasses, der tiefsten Verachtung, wird besiegt durch seine Liebe,
die ganz und gar von seinem Vater kommt.
Mitten in einer Welt, die durch Hass, Lebensfeindlichkeit, Mord, Intrigen, Unversöhnlichkeit,
verdeckte Intoleranz, durch die Sünde … so schwer verwundet ist,  bleibt Jesus seinem Vater treu,
der die Welt so sehr liebt, dass er ihn, seinen Sohn hingibt, damit jeder, der an ihn glaubt nicht darin
zugrunde geht (vgl.Joh 3,16).
Diese Liebe bringt Versöhnung, Barmherzigkeit, neue Lebenschancen in die Welt.
Deshalb gilt, wo bei uns diese Versöhnung und Vergebung angenommen und weitergegeben wird,
dort ist Gott angekommen, und damit das neue Leben, die neue Hoffnung, der neue Weg, sein Reich.
Ebenso gilt, wo heute noch die Unbarmherzigkeit und Unversöhnlichkeit bestimmend ist, dort wird
Jesus heute noch gekreuzigt, um letztendlich doch noch, das will seine Liebe,  alles zu versöhnen.
Denn Gott gibt seine Welt nicht auf.

Mitten im tiefsten Hass, wo Gott so weit weg scheint, liebt Jesus: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen
nicht was sie tun“ (Lk 23,34). Nur so eine Liebe kann die Sinnlosigkeit in dieser Welt  aufbrechen und den wahren
Sinn unseres Lebens zeigen.
Damit beginnt das Zeitalter der Gnade und Barmherzigkeit, dem wir als Kirche verpflichtet sind.
Danken wir Papst Franziskus, dass er in diesem Jahr das heilige Jahr der Barmherzigkeit ausruft und
eröffnet und damit das Herz der Kirche und ihre Sendung ins Bewußtsein bringt.
Dies wird, wenn es verstanden wird, Neuevangelisierung hervorbringen, erfahrbares Osterfest und
ein neues Pfingsten.
Ihr P. Wolfgang Held SAC


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